Die Folgen der Schönheitsoperation – Eine Erfahrungsgeschichte (Teil 2)

Im ersten Teil habe ich ihnen von meiner Brustoperation berichtet und nun möchte ich Sie über jeglich Folgen die seit 2010 erschienen sind berichten.

Psychisch gesehen hat sich nach dem Abschwellen alles zum besten gewendet. Ich fühlte mich viel selbstbewusster und konnte viel leichter auf andere Menschen zugehen. Der obige Satz “Schön sind die anderen” galt nicht mehr. Ich gehörte jetzt irgendwie dazu. Ich fühlte mich vollwertig in die Gesellschaft integriert und mein Denken wurde euphorisch. Beides ist für eine angehende Lehrerin nicht so unerheblich. Immerhin hatte ich viel mit Menschen zu tun. Auch in Seminaren und Referaten konnte ich auftrumpfen und meine Positionen selbstbewusst vertreten. Als Spätzünderin hatte ich damals auch meine erste feste Beziehung. Leider war der Erfolg nicht von langer Dauer.

Nach etwa acht Monaten merkte ich, dass sich meine Köbchengröße wieder reduzierte. Der Abbau des Eigenfetts hatte eingesetzt. Ziemlich deprimiert – das weiß ich noch – machte ich mich damals auf den Weg zum behandelnden Arzt. Dieser empfahl mir eine erneute Injizierung, die ich einige Monate später durchführte. Meine Brüste wurden daruch noch fester und üppiger. Bis heute bin ich mit diesen zufrieden und habe nie wieder eine Schöheitsoperation durchgeführt. Immerhin war es nie mein Anliegen, mit einem Pornostar mithalten zu können. Ich wollte nur ein wenig der Natur nachhelfen und ein bisschen mehr Oberweite erhalten.

brustvergroesserung

Der Rückblick

Im Nachhinein habe ich mich manchmal über mein zögerliches Verhalten in Bezug auf Brustimplantate geärgert. Der zweite Eingriff wäre mir somit sicherlich erspart geblieben. Allerdings wollte ich mit 20 Jahren noch nicht so weitreichende Entscheidungen treffen. Als dann in den Medien über Fälle berichtet wurde, in denen Implantate ausliefen, war ich zunächst froh, mich für die Methode mit Eigenfett entschieden zu haben. Auch Berichte über ein höheres Krebsrisiko bestärkten mich immer wieder in meiner Wahl. Allerdings kann ich keine allgemeine Empfehlung über die Behandlungsmethode abgeben. Ein Risiko herrscht bei jedem Eingriff. Mit dem Alter verändert sich allerdings auch die Wahrnehmung und das Bedürfnis dafür, was wichtig ist. Was Implantate mit Frauen machen, die neunzig Jahre alt werden, lässt sich keineswegs abschätzen. Ob ich als Oma mir üppigen Brüsten herumlaufen möchte, kann ich heute noch nicht feststellen.

Tipps für die Wahl eines Mediziners

Wollen Sie auch eine Brustvergrößerung durchführen? Achten Sie unbedingt auf Seriosität. Lassen Sie sich in einem ersten Gespräch ausgiebig beraten. Sie erkennen eine guten Arzt unter anderem daran, dass er von sich verschiedene Aspekte erfragt. Hierzu zählen der Gesundheitszustand, Vorerkrankungen, Vorstellung von Operationsverfahren und eine Aufklärung über Risiken. Gerader letzter Punkt darf nicht unterschätzt werden. Bei der Eigenfettvarinate können Enzündungen und Kapselbildungen entstehen. Wer auf Implantate zugreift, muss sich darüber hinaus mit dem Verrutschen auseinandersetzen. Vereinbaren Sie vorher auch das Entgelt für die Behandlung.

Da die Krankenkassen eine Kostenübernahme meist ausschließen, sollte Ihre Finanzierung auf sicheren Füßen stehen. Geben Sie auch Acht darauf, dass Sie nach dem Eingriff einige Tage ruhen sollten. Ihre Brüste besitzen eine Schwellung, die mit einem Spannungsgefühl einhergeht. So habe ich nach dem Eingriff erst einmal sieben Tage gebraucht, bevor ich mich wieder unter Leute getraut habe. Hierzu empfehle ich auch dringend ausreichend Lebensmittel vorzuhalten oder einen guten Bekannten mit dem einen oder anderen Einkauf zu beauftragen.

Schlussfazit

Mit einer Brustvergrößerung habe ich mehr Selbstbewusstsein aufgebaut. Das kann ich sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich bis heute spüren. Ich habe viele neue Bekannte und Freunde dazugewonnen, die ich vermutlich ohne den Eingriff nicht getroffen hätte. Zuvor besaß ich eine gewisse Unentschlossenheit im Umgang mit anderen Personen. Heute kann ich leichter auf Personen zugehen und Ihnen in Offenheit begegnen.

Noch immer beschäftigt mich die Frage, ob ich mich nicht besser für Implantate entschieden hätte. Es gibt natürlich auch Alternativen, welche zu einem Ergebnis führen das sich sehen lassen kann. Trainings und Mittel für das natürliche Wachstum gibt es zu Hauf. Wer interesse hat kann das gerne auf www.brustvergroessern.org nachlesen. Ich für meinen Teil brauche diese Techniken jedoch nicht, da ich nun die Implantate habe. Das Feeling heute würde mich interessieren. Ich bin in all den Jahren niemals von Beziehungspartnern gefragt worden, ob meine Brüste echt sind. Das Ergebnis spricht bis heute für sich.

 

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